Auf ins Schweigekloster!

Ab heute sprechen wir nicht mehr.
Nicht miteinander und auch mit niemandem sonst.
Wir gehen ins Kloster.
Für 10 Tage!

Diese Station unserer Weltreise stand schon lange fest, bevor wir losgefahren sind. Wir wussten nur noch nicht, wo genau und wann wir ins Schweigekloster gehen. Unsere Wahl ist auf das Wat Ram Poeng in Chiang Mai gefallen. Hier werden wir an einem 10-Tage-Meditationskurs nach Vipassana teilnehmen. In diesen zehn Tagen werden wir mit niemandem sprechen – außer mit unserem Lehrer-Mönch über unsere Meditationsübungen. Wir werden täglich nur zwei Mahlzeiten zu uns nehmen. Die erste gegen halb sieben morgens, die zweite gegen elf Uhr am Vormittag. Das war’s! Danach gibt’s keine feste Nahrung mehr. Joghurt ist noch erlaubt. Das wird hart. Bei dem Gedanken daran hören wir unseren Magen schon knurren.

Jeder von uns hat sein eigenes Zimmer. Und seien wir mal ehrlich: Wenn das nicht so wäre, dann würden wir auf jeden Fall miteinander sprechen. Und wenn wir nur flüstern. Außerdem dürfen wir keine elektronischen Geräte nutzen. Unsere Handys geben wir ab und bekommen sie erst zurück, wenn wir das Kloster wieder verlassen. Wir dürfen auch keine Bücher lesen. Jegliches Zerstreuung soll vermieden werden damit wir uns vollkommen auf das Meditieren konzentrieren können.

Mit all den Verboten klingt es ein bisl nach Gefängnis. Puh! Nun ist es so weit. Wir sind seeehr gespannt, wie wir mit der Situation im Kloster klarkommen. Wir sind neugierig und auch ein bisschen ängstlich zugleich, wie das wird und wie es sich für uns anfühlt. Im Internet gibt’s viele Rezensionen über diese Meditationskurse und wie es den Leuten gefallen hat. Einige haben abgebrochen und die zehn Tage nicht durchgehalten. Am vierten oder fünften Tag soll es den meisten wohl besonders schwerfallen… Mal schauen, wie es uns ergeht!

Im Blog und auf Facebook und Instagram passiert für die nächsten zehn Tage also nix. Es sei denn, einer von uns hält es nicht aus und kommt früher als geplant zurück in die „Zivilisation“ mit all ihrer Vernetztheit. Unsere Erfahrungen und wie gut oder schlecht es mit dem Meditieren im Schweigekloster klappt, dass erzählen wir euch dann bald hier…

Also psssst…!

1 Kommentar zu „Auf ins Schweigekloster!“

  1. Hey, ich finde das sooo beeindruckend und wünsche euch ganz viel Durchhaltevermögen für die nächsten 10 Tage! Naja, mittlerweile habt ihr ja schon ein bisschen was geschafft…;) Respekt, das hört sich echt hart an, was euch da erwartet.😙

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