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Buenos Aires – Willkommen in Argentinien!

Nun sind wir tatsächlich in Buenos Aires! Der Hauptstadt von Argentinien. Der Name klingt spannend, fremd und doch irgendwie vertraut. Wir waren noch nie in Argentinien oder überhaupt in Südamerika. Doch dieser Städtename ist uns ein Begriff. Vielleicht weil er mit Dingen wie Rotwein, Steaks und Tango in unserem Kopf verbunden ist?

Na dann wollen wir mal hinein in die Millionenstadt. Die Ankunft am Flughafen ist entspannt. Zollkontrolle erledigt und den Schalter für das vorher online bestellte Taxi finden wir der Ankunftshalle. Nach dem 11-stündigen Flug hatten wir keine Lust vor Ort noch mit Taxifahrern zu diskutieren oder ewig mit dem Bus fahren zu müssen.
Auch wenn der Flug mit Air New Zealand extrem entspannt war, schlafen ist im Flugzeug immer schwierig. Obwohl wir Glück hatten, dass der Flieger nicht ausgebucht war und die Flugbegleiter einige Fluggäste umsetzen. So auch das Pärchen neben uns. Die beiden sitzen drei Reihen weiter vorne und wir haben eine Reihe mit vier Sitzen für uns zwei. Yeah!

Der Himmel leuchtet rosa zum Sonnenuntergang während uns der Fahrer in die Hauptstadt Argentiniens hineinfährt. Er spricht kein Englisch und unser Spanisch ist noch irgendwo zwischen Neuseeland und Südamerika. Mal schauen, wie wir hier so zurecht kommen…
Im Hostel „Carlos Gardel“ angekommen beziehen wir unser kleines Zimmer im Stadtteil San Telmo. Immerhin haben wir ein Fenster nach draußen! Und direkt davor ist sogar ein kleiner Balkon. Das ist doch ein guter Start.

Wir machen uns frisch, packen etwas Bargeld ein und gehen los in die Nacht. Hach, ist das aufregend! Buenos Aires! Auf der nächsten Kreuzung tanzt ein Mann mit bemaltem Oberkörper und einer Maske vor dem Gesicht… O-Kay… Auf den Straßen sind viele Menschen unterwegs und manchmal kommt ein Schwall Tangomusik von irgendwo her. Voll Klischee irgendwie. Hehe.

Irgendwie fahren die Autos hier falsch. Oder doch nicht? Nein, sie fahren auf der richtigen Straßenseite! Oh, Mann, nach so vielen Monaten in Asien und Australien und Neuseeland ist unser Verständnis für Verkehr anscheinend umgepolt… Nach einem Spaziergang um den Block – ohne Verkehrsunfall – werden wir in einem Innenhof fündig fürs Abendessen. Ein Sandwich mit Serrano, Brie und Oliven. Lecker!

Hallo Jetlag!

Dann geht’s directamente ins Bett. Und der Schlaf will nicht kommen. Lange liegen wir wach. Die unbekannten Geräusche von der Straße… Am Sonntagabend ist hier ziemlich viel Verkehr. Irgendwann kramen wir die Ohropax raus und schlummern ein. Bis etwa halb vier nachts: Hallo Jetlag! Verdammt, jetzt hast du uns erwischt.

Aufwachen am nächsten Morgen um 10 Uhr. Ach ja, Jetlag, da war ja was. Der Zeitunterschied zu Neuseeland beträgt 15 Stunden! Kein Wunder, dass unser Biorhythmus durcheinander ist. Leider werden wir sogar noch die nächsten fünf Tage darunter leiden… Ziemlich gerädert gehen wir duschen und dann runter zum Frühstück.

Argentinisches Frühstück

buenos_aires In Argentinien wird anders gefrühstückt als in Deutschland. Kaffee oder Tee ist klar. Ansonsten essen die Argentinier morgens nur kleine Snacks wie süße Croissants und kleine Muffins. Die Cornflakes mit Milch sind quasi ein Zugeständnis an die Touristen von Übersee.

Ach ja, Croissants heißen hier übrigens nicht Croissants wie überall anders auf der Welt. In Argentinien sind das medialunas. Übersetzt heißt das Halbmond. Eigentlich auch logisch, oder?

Das Café Tortoni

Zu Fuß spazieren wir aus unserem Viertel San Telmo bis zur Avenida de Mayo und setzen uns ins Café Tortoni. Dieses Kaffeehaus existiert seit 1858 und ist ein Tipp von Helges Schwester. Es ist eine Institution. Wir müssen kurz warten, bis wir das Café betreten dürfen, denn drinnen ist noch kein Tisch frei. Angeblich haben wir Glück, dass wir nur knapp fünf Minuten warten müssen. Jetzt steigen die Erwartungen…

Die Einrichtung ist aus Holz, alt und schön. Die Kellner laufen in Anzug mit Fliege durch den langgezogenen Raum mit den hohen Decken. Helge bestellt Café con Leche und für mich gibt es Chocolate con Churros. Die heiße Schoki ist unglaublich süß, aber gut. Der Milchkaffee hat noch Potential nach oben. Die Churros sind ordentlich mit Zucker bestreut. Auf Süßes stehen die Argentinier wohl.

Als wir das Café wieder verlassen hat sich tatsächlich schon eine lange Schlange vor der Tür gebildet. Tangoshows soll es hier auch geben. 700 Pesos erscheinen uns da etwas viel. Mal sehen. Wir sind ja noch länger hier.

Öffentlicher Nahverkehr in Buenos Aires

Argentiniens Hauptstadt ist eine Stadt voller Busse. Die Busse fahren ständig und auch die ganze Nacht durch. Dann nur nicht ganz so häufig. Es gibt zwar einen Fahrplan, aber auf den würden wir nicht vertrauen. Manchmal kommen zwei oder drei Busse der gleichen Linie direkt hintereinander, dann ewig keiner. Das ist hier normal. Um sich zurechtzufinden benutzen wir die App „Cómo Llego“ oder Google Maps. Beides ist nicht offline verfügbar, aber wir checken vorher grob im Hostel Route und dann klappt es auch. Um in Buenos Aires mit dem Bus oder der U-Bahn fahren zu können brauchen wir eine Tarjeta Sube.

Tarjeta Sube

Die Tarjeta Sube ist eine aufladbare Karte, die man an jeder U-Bahn-Station und an fast jedem Kiosk mit Bargeld aufladen kann. Anders kann man hier nicht Bus fahren. Mit Bargeld beim Fahrer zahlen geht gar nicht. Beim Einsteigen sagt man dem Busfahrer bis wohin man fahren möchte. Das muss nicht zwingend die exakte Haltestelle sein, sondern es reicht, wenn man die Gegend nennen kann. Danach wird der Fahrpreis für die Fahrt berechnet und vom Kartenlesegerät neben dem Fahrer per Auflegen der Karte vom Guthaben abgezogen.

Im Kiosk um die Ecke erfahren wir, dass wir diese Karte bei ihm zwar aufladen, aber nicht kaufen können. Also zum nächsten Loteria Laden die Straße runter. Die Dame spricht nur spanisch und das auch noch ziemlich schnell. Nach einer gefühlten Ewigkeit haben wir uns gegenseitig verstanden und eine Karte für uns zwei gekauft.

La Boca - das farbenfrohe Arbeiterviertel

Wir wollen in das weltberühmte bunte Viertel von Buenos Aires. Ist es umgeben von bösen Menschen? Im Hostel wurde uns gesagt, dass wir unbedingt mit dem Bus hinfahren und nicht zu Fuß gehen sollen. Im dem Viertel soll es gefährlich sein und es gibt auch keine Polizei. Selbst die Einwohner aus den anderen Stadtteilen gehen dort nicht spazieren und wenn überhaupt, dann nur tagsüber. O-kayyy… Jetzt haben wir ziemlich viel Respekt!

Mit dem Bus Nummer 29 fahren wir nun nach La Boca und wir sehen sofort die bunt bemalten Häuser mit den Wellblechdächern – den Caminito. Der zentrale Platz ist belebt und einige Händler haben die Souvenirs für die Touristen bereits auf den Tischen vor ihnen ausgebreitet.

Wir schließen uns einer Free Walking Tour an. Der Unterschied zu den bisherigen Touren, die wir mitgemacht haben, ist allerdings, dass diese Tour NICHT „free“ ist. Normalerweise gibt jeder Teilnehmer so viel er kann und möchte. Diese Tour durch La Boca hat einen festen Preis von 400 Pesos (ca. 8 Euro) pro Person. Der Guide führt unsere Truppe durch das Viertel und erklärt uns die geschichtsträchtigen Orte und Malereien an denen wir vorbeikommen.
Dass La Boca so bunt bemalt ist, liegt übrigens an dem Maler Benito Quinqela Martín. Er ist als kleiner Junge in diesem damals heruntergekommenen Arbeiterviertel aufgewachsen. Seine Kindheit war von Armut und Arbeit im Hafen geprägt. Und genau das wurden die Gegenstände seiner ersten Kohlezeichnungen und auch der späteren Gemälde. Der Künstler hatte die Idee, seinem Heimatviertel La Boca mit bunten Farben die Tristesse zu nehmen und fing an, die Häuser mit kräftigen Farben anzustreichen. Der Caminito wurde im Jahr 1959 zur einer Museumsstraße erklärt.

Der Sound der Bombonera. Der Sound von La Boca

Der Rundgang endet am Stadion der Boca Juniors – dem Estádio Alberto J. Armando. Der Spitzname des Stadions lautet “La Bombonera“ (die Pralinenschachtel) oder auch Maradonas Wohnzimmer. Durch die extrem steile Bauweise des Stadions gleicht die Stimmung bei einem Spiel einem Hexenkessel. Die Fussballfans unter Euch habt dies bestimmt schon mal gesehen oder vielleicht live miterlebt. Die weltbekannten Boca-Junior Fans „la doce“ gibt es bereits seit 1925, vermutlich gegründet während einer Europareise der Mannschaft. Die Amigos de la República de La Boca, also die Freunde der Republik von La Boca waren gegründet und mit ihnen auch der 12te Mann. Am stärksten kriegen ihn die Gegner zu spüren. Die Gästekabine liegt direkt unter den Stehplätzen. Die Fans rücken dort noch dichter zusammen. Und auf Kommando, wenn ein Informant ihnen mitteilt, dass die Ansprache des Trainers begonnen hat, trampeln und springen sie extra stark. So laut, dass kein Spieler da unten ein Wort versteht. Dann setzen die Trommeln und Gesänge ein. Sie singen: »Wir sind die Hälfte plus einer. Boca, ich trage dich in der Seele. Und jeden Tag liebe ich dich mehr.« Der vollständige Name des Sportvereins heißt “Club Atlético Boca Juniors” und er ist eine Religion!
Insgesamt hat uns diese Walking Tour nicht so gut gefallen. Das lag nicht am Stadtviertel La Boca, sondern an unserem Führer. Er ist Geschichts-Student und wirft mit diversen Jahreszahlen leider nur so um sich. Das machte es manchmal etwas schwierig, ihm in seinen Erzählungen zu folgen.

Cementario Recoleta

Dieser alte Friedhof hat es uns angetan. Hier stehen dicht an dicht so viele unterschiedliche Gruften. Teilweise sind sie vom Stil her sehr modern und reduziert, teilweise sehr alt und aufwendig verziert. Einige fallen schon fast auseinander und das Mauerwerk hat bereits Löcher. Doch auch ohne die Löcher können wir in viele Gruften hineinsehen, weil sie verglaste Türen oder Fenster haben. Da ist es für uns sehr merkwürdig einen direkten Blick auf die Särge zu haben.

Auf diesem Friedhof liegen übrigens nur die Einwohner von Buenos Aires begraben, die zu Lebenszeiten entweder sehr sehr reich oder sehr berühmt waren. Das sieht man auch ziemlich schnell an den teilweise extrem großen Marmorstatuen. Eine der bekanntesten Persönlichkeiten ist Eva Perón, die ehemalige First Lady Argentiniens.

Parrilla - die Grillrestaurants in Argentinien

Am Abend treffen wir uns mit unserem Bekannten Uli in einer Parrilla im Stadtteil Almagro. Eine Parrilla ist ein typisches Grillrestaurant, in dem es jede Menge argentinisches Fleisch zu essen gibt. Wir bestellen mehrere kleine Gerichte und teilen sie dann. So kann man Verschiedenes ausprobieren. Die Chorizo-Bratwurst und der gegrillte Provoleta-Käse sind extrem lecker! Vom Bife de Chorizo und der Entraña träumen wir immer noch. Ein Traum! Vielen Dank Uli, für die Einführung in die argentinische Esskultur!

Unser Abendessen startet in der Parrilla übrigens erst um 20:30 Uhr. Das ist für deutsche Verhältnisse ziemlich spät, für argentinische allerdings extrem früh. Hier gehen die Menschen eigentlich nicht vor 21 Uhr essen. Der Rhythmus ist mal ein komplett anderer. Die Zeit verfliegt und plötzlich ist es nach Mitternacht. Wir gehen zur Bushaltestelle und liegen um halb zwei im Bett. Vielleicht sind wir jetzt in Argentinien angekommen…

Bustickets im Internet buchen? Schlechte Idee!

Heute verzweifeln wir daran, einen Bus von Buenos Aires zu den Iguazu Wasserfällen zu buchen. Irgendwann während der Online Buchung bricht das System die Buchung ab, irgendeine Angabe ist angeblich falsch oder die Kreditkarte wird nicht akzeptiert. Es ist schrecklich! Immer was neues.

Maria, die gute Fee im Hostel, hilft uns schließlich das Busunternehmen ans Telefon zu bekommen, und auch jemanden, der englisch spricht. Das ist gar nicht so einfach.

Die Buchung über das Telefon klappt und wir warten darauf, dass die Tickets per E-Mail zugesendet werden. Wir warten. Lange. Keine Mail. Nach einer halben Stunde ist die Mail da, aber die Tickets sind falsch ausgestellt. Bei mir ist der Name falsch und bei Helge die Nummer vom Reisepass. Also wieder anrufen und mit Marias Hilfe lassen wir die falschen Angaben ändern. Warten auf die neue Mail. Kommt nicht. Wieder Anruf. Finalmente! Nach 4 (!) Stunden und unzähligen Nervenzusammenbrüchen haben wir endlich unsere Tickets in der Hand. Den Tag hatten wir uns etwas anders vorgestellt…

Auf den Frust gehen wir erstmal zum Merdado San Telmo rüber und bestellen uns Empanadas und Rotwein. Sehr lecker und noch eine leckere Chorizo Bratwurst mit ordentlich Chimichurri Sauce im Baguette als Abschluss. Der Tag endet also doch noch ganz angenehm.

Mehr Sightseeingtipps für Buenos Aires

Die nächsten Tage wollen wir nicht wieder den ganzen Tag vor dem Rechner hängen! Also tauchen wir wieder ein ins wuselige Buenos Aires und erkunden weitere Ecken der Stadt.

Puerto Madero

Puerto Madero ist das neue Hafenviertel der Stadt. Hier stehen gläserne Bürobauten am Hafenbecken. Gastronomie für alle Tageszeiten oder ein leckeres Eis findet man hier entlang der Promenade am Wasser.

Casa Rosada

Vom Puerto Madero in Richtung Innenstadt befindet sich das Casa Rosada – oder auch Pink House genannt. Das ist quasi das Kanzleramt von Buenos Aires.

Catedral Metropolitana

Als wir die Kathedrale am Plaza de Mayo betreten geht gerade der Gottesdienst zu Ende und wir hören noch wie der Gesang des Pfarrers die hohen Hallen ausfüllt. Dazu die beeindruckende und ausgeschmückte Architektur. Wir sind baff.

Cementario de la Chacarita

Dieser Friedhof liegt im Stadtviertel Chacarita und ist unglaublich groß. Er ist fast eine eigene Stadt innerhalb der Stadt. Hier gibt es auch große Gruften wie in Recoleta, aber auch „normale“ Gräber bzw. Grabstätten, die sich Menschen mit einem niedrigen Einkommen leisten können. Teilweise sind die Gräber halb unterirdisch in Kammern nebeneinander angelegt. Teilweise wie bei uns klassisch auf einer Wiese mit Blumen auf dem Grab.

Bücher lesen im El Ateneo Grand Splendid

Das El Ateneo Grand Splendid ist ein Geschäft für Bücher. Eigentlich nichts besonderes. Doch dieses Gebäude war mal ein Theater und das ist immer noch sichtbar. Auf mehreren Rängen können wir nach Büchern, Platten und DVDs stöbern. Und auf der ehemaligen Bühne ist ein Café. Perfekt.

Abasto Shopping Center

Das Abasto Shopping Center ist für uns ebenfalls aufgrund der Architektur einen Besuch wert. Früher wurde das riesige Gebäude als Markthalle genutzt. Für alles. Hier wurden Tiere, Lebensmittel und alles was man sich noch so denken kann gehandelt. Heute kann man auf mehreren Etagen shoppen und im Dach ist ein Jahrmarkt für Kinder untergebracht.

Galileo Galilei Planetarium

Eigentlich wollten wir gerne das Galileo Galilei Planetarium besuchen, doch unsere Recherche ergibt leider, dass weder die verschiedenen Shows noch das dazugehörige Museum Beschreibungen in englischer Sprache bieten. Da ist es bei unseren Spanischkenntnissen leider sinnfrei.

Unser Highlight: Flohmarkt in San Telmo

Unser Stadtviertel San Telmo gefällt uns extrem gut. Während unserer Zeit hier erkunden wir immer wieder die vielen kleinen Gassen, die vollgepackt sind mit Cafés, Restaurants und kleinen Lädchen. Wir entdecken viele verschiedene kleine Geschäfte, die Antiquitäten verkaufen. Sooo viele tolle Sachen! Wir könnten uns todkaufen… Ein Glück, dass wir im Rucksack gar keinen Platz mehr haben! Und die Architektur der Kolonialzeit ist hier immer noch total präsent.

Ein besonderes Highlight ist der Flohmarkt am Sonntag. Der findet ab etwa 10 Uhr am Plaza Dorrego und entlang der Calle Defensa statt. Es macht total Spaß an den Ständen mit neuem und altem Krimskrams zu stöbern und die Atmosphäre aufzusaugen. Am Rande des Platzes beginnt gerade eine Tango Show. Die zwei Paare erklären uns Zuschauern die verschiedenen Tangostile und führen sie uns dann vor. Auch wenn wir selber keine Tänzer sind, so ist es schon besonders (Synonym?), den Paaren bei ihrem Tanz zuzusehen. Zwischen den Tangotänzern ist eine besondere Spannung spürbar.
An unserem letzten Abend gönnen wir uns noch einmal ein leckeres Abendessen in einer Parrilla. Das Fleisch und der Grillkäse sind wieder mal extrem lecker. Nur das Tiramisu war zu viel. Wir platzen fast. Zum Glück haben wir noch einen Verdauungsspaziergang vor uns…

Fazit Buenos Aires

Wir hatten einen schwierigen Start in Argentiniens Hauptstadt. Der fiese Jetlag hat uns zwischenzeitlich ziemlich ausgeknockt. Dazu kommt der Kulturschock von Neuseeland nach Argentinien zu wechseln. Die Sprachbarriere kam wohl noch dazu, dass wir die ersten Tage als extrem anstrengend empfunden haben.

Leider müssen wir sagen, dass der Name „Buenos Aires“ nicht der Wahrheit entspricht. Die Luft ist durchsetzt von den Abgasen der vielen Busse und gefühlt ist es immer laut. Auch nachts. Auf den Gehsteigen müssen wir darauf achten, nicht in die hinterlassenen Tretminen der Hunde zu geraten.

Abgesehen davon bietet die Stadt ziemlich viele kulturelle Möglichkeiten. Es gibt Kinos, Theater, Musicals und ein Opernhaus. Und die Steakrestaurants der Stadt sind allein schon eine Reise wert! Buenos Aires ist ein großer Schmelztiegel, der zwar interessant ist, uns auf Dauer aber zu laut und zu hektisch.

Wie hat euch Buenos Aires gefallen? Liebe oder Hass? Gefällt euch das wuselige Leben oder ist es euch zu laut? Was sind eure Lieblingsorte in der Stadt?

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