Wir sind immer noch in Malaysia, genauer auf Borneo. In Kuching, der Hauptstadt des malaysischen Bundesstaates Sarawak. Mit 634.517 Einwohnern (2006) ist sie die größte Stadt auf der Insel Borneo. Dies fällt allerdings kaum auf. Zeit für einen kurzen Bericht:
Alljährliches Food-Festival
Bereits im Taxi wurden wir von unserem Fahrer freundlich begrüßt und das wir doch zur rechten Zeit angekommen sind. Schließlich hat das alljährliche Food-Festival begonnen und dauert den ganzen August an! Um Essen müssen wir uns also keine Sorgen machen. Dieses „Problem“ hatten wir auf unserer Reise auch noch gar nicht. Angekommen in unserer neuen Behausung dem herrlichen Marco Polos Guesthouse und sehr freundlichem Empfang von Sam und seiner Frau haben wir unser Zimmer bezogen und uns frisch gemacht.
Was uns auf dem Food-Festival erwartet, übersteigt unsere Vorstellungen. Aus aller Herren Ländern sind kleine Stände aufgebaut und brutzeln um die Wette. Fund des Abends: Schwedische Köttbullar! Wir halten weiter Ausschau nach unserem ersten Schmeck! Mittendrin: Sitzgelegenheiten eine kleine Bühne. Hier treten kleine Bands und Straßenkünstler auf. Nachdem wir die ersten Satay-Spieße in den Händen halten sind wir schlendern wir durch die kleinen Gassen. Schließlich kommt ein Junge mit einem kleinen Wägelchen auf uns zu und verkauft Getränke. Randy Lee war total fasziniert von uns und hat uns seine Handynummer gegeben. Gerne führt er uns durch Kuching und Umgebung! Super, einen Guide haben wir also auch schon mal!
Satt und zufrieden fallen wir ins Bett. Der nächste Morgen fängt zeitig an.

Immer wieder toll von euch zu hören, es ist beeindruckend und beneidenswert was ihr schon so erlebt habt. Die Vorstellung dass solche Beschäftigungen jetzt ganz selbstverständlich euer Zeitvertreib sind ist immer noch nicht ganz greifbar. Unsereins müsste ja diverse Urlaube über Jahre investieren… Ihr habt genau das Richtige getan!?
Schön, dass es euch gefällt „mitzureisen“ 🙂 Wir sind tatsächlich auch immer wieder begeistert von unseren Erlebnissen und können es manchmal selbst kaum glauben. Hinter all dieser Selbstverständlichkeit steckt allerdings auch eine ganze Menge Planung vor Ort. Schlechte Internetverbindungen verzögern die Recherchen gerne mal. Und unsere langwierigen Ersparnisse schmelzen jetzt… Nicht nur, weil die Temperaturen hier bei weit über 30 Grad Celsius liegen 🙂