wir woanders

Machu Picchu und wir

Aguas Calientes und Machu Picchu

Sicherlich gehört zu einer Reise nach Peru auch ein Besuch des sagenumwobenen Machu Picchu. Dieser geheimnisvolle Ort der Inka-Kultur um den sich Lieder, Texte und Mythen ranken. Wir wollen auch da hin! Nur wie?

Welche verschiedenen Transportmöglichkeiten Ihr habt, was Ihr beim Ticketkauf beachten solltet und was unsere Highlights in Machu Picchu sind. All das könnt Ihr hier nachlesen. Im Fazit haben wir noch ein paar Impressionen in einem Video zusammengestellt. Viel Spaß!

Das Ticket zur Inkastadt

Das ist noch die einfachste Sache: Am sichersten und günstigsten buchst Du Dein Ticket über die offizielle Regierungsseite. Du kannst das Ticket auf dieser Seite nur mit einer Visa-Karte bezahlen und wirklich wichtig: Diese Visa-Karte musst du dann beim Eintritt nach Machu Picchu neben deinem Ausweis-Dokument, also dem Reisepass, auch dabei haben.
Hinweis: Änderungen für Buchungen sowie Regulierungen hinsichtlich Zeiten, Kosten, etc. kommen fast jährlich vor. Wir haben so gut wie es geht alle Informationen recherchiert. Bitte teilt uns eure Erfahrungen mit, damit wir diesen Bericht ggf. ergänzen bzw. verbessern können. DANKE!
Sei ein early bird! Wir sind selbst sind definitiv keine Frühaufsteher, aber hier lohnt es sich wirklich und wir sind froh, dass wir uns so früh aus den Federn gequält haben. Auf der Buchungsseite vom Tourismusministerium gibt es seit Januar 2019 stündliche Eintritte. Unser Empfehlung ist es gleich um 6:00 Uhr vor Ort zu sein. Um es vorweg zu nehmen: Ab 10 Uhr ist der Besucheransturm enorm spürbar und fängt an zu nerven. Aktuell gibt es (noch) keine Begrenzung der Besuchsdauer. Laut vielen Berichten liegt die durchschnittliche Verweildauer bei zwei Stunden. Bei uns waren es vier!

Der Anfang

Okay! Zurück nach Cusco. Hier buchen wir einen Minibus, der uns nach Hidroelectrica bringt. Wohin? Ein kleiner Ort, der ursprünglich nur ein Kraftwerk beheimatete und dies immer noch tut, unweit vom Ort Santa Teresa und nun die Ausgangsstation für den Weg nach Machu Picchu ist. Wer das nötige Kleingeld hat, kann auch direkt ab Cusco mit der Eisenbahn bis Aguas Calientes fahren. Es gibt drei Kategorien:
  • Expedition: Die billigste Option. Die Züge sind bequem und verfügen über Panoramafenster. Ein kleiner Snack ist inkludiert.
  • Vistadome: Diese Züge sind etwas teurer. Dafür ist ein größeres Essen inklusive, außerdem hast Du die Ehre während der Rückfahrt eine Inka-Tanzeinlage zu bewundern.
  • Belmond Hiram Bingham: Dieser Zug ist die Luxusoption, angeblich einer der besten Züge der Welt. Brunch und Dinner sind im Preis enthalten, genauso wie ein Bustransfer nach Machu Picchu sowie eine Führung durch die legendäre Inka-Stätte. Wenn Geld keine Rolle spielt ist diese Variante sicher eine Überlegung wert.
Diese drei Optionen haben alle nur einen kleinen Haken: Die Fahrt ist teuer, noch teurer ist es ab Cusco/Poroy zu fahren und dies machen tatsächlich die wenigsten, sondern steigen erst ab Hidroelectrica in die Bahn. Eine weitere irreführende Tatsache ist, dass beide, sprich Peru Rail als auch Inca-Rail kein peruanisches Unternehmen sind, sondern chilenischer Herkunft sind. Sprich, finanziell profitiert Chile von der Nutzung der Bahn am meisten und nicht das Land in dem das Geld ausgegeben wird.
Alternativ kann man aber auch die 10 Kilometer zu Fuß gehen. Und genau das haben wir gemacht. Bei dieser Tour handelt es sich alles andere als um einen Geheimtipp mehr. Schont aber den Geldbeutel ungemein und macht Spaß!

Der Weg entlang der Gleise ist einfach und umgeben von Bäumen und Bergen. Herrlich! Überrascht hat uns das warme Wetter und die recht schwüle Temperatur während es in Cusco recht frisch war. Schnell landen die Pullover im Rucksack. Wer nicht genug Wasser dabei hat oder Lust auf ein Eis hat kann sich bei den kleinen Läden oder Restaurants entlang der Strecke eindecken. Wunderschön ist das Panorama, entlang des Flusses „Urubamba“. Umgeben von den typischen Gebirgsketten die bestimmt jeder schon mal auf Machu Picchu Bildern gesehen hat. Nach zwei Stunden kommen wir in Aguas Calientes an. Ein kleiner Ort, der fast ausschließlich aus Hotels aller Preislagen und Restaurants besteht. Am wohl bekanntesten ist das Machu Picchu Museum, auch bekannt als Museo Manuel Machu Peru Calientes Trek Chávez Ballon. Wenn Du zu Fuß ankommst, kommst du fast direkt daran vorbei. Ab 12 Uhr kommt man mit dem „Boleto Machu Picchu“ kostenlos in das Museum, vorher bezahlt man 20 Sol Eintritt.

Für Verpflegung bezahlt man den Touri-Macchu-Aufschlag, es empfiehlt sich Snacks und Getränke dabei zu haben. Wir haben unsere Snacks für dem Abend und den morgigen Tag mitgenommen und sind versorgt. Unser Hostel ist wie man so schön sagt verkehrsgünstig gelegen. Mitten im Zentrum und direkt an den Bahngleisen. An sich nicht schlimm, wenn sich der Zug nicht durch lautstarkes Getöse und Gehüpfe ankündigen würde. Ja, auch um zwei Uhr nachts. Danach war es aber ruhig. Zum Glück, denn um vier Uhr schellt der Wecker!
Calientes
Herrliche Aussicht
Calientes Picchu Machu
Aguas Calientes

Treppensteigen im dunklen – Auf nach Machu Picchu

Es ist soweit! Für uns zwei geht’s nach Machu Picchu und zwar zu Fuß. Ja, leider nicht auf dem Inkatrail oder dem Salkantay-Trek, denn hierfür hätten wir das Datum bereits vor einem halben Jahr fixieren müssen. Auch für die zwei Berge Huayna Picchu (direkt hinter der Anlage) und den Montaña Machu Picchu haben wir kein Ticket. Das einzige ist der Eintritt und dies für die frühestmögliche Gelegenheit um 6 Uhr. Aber: Wie kommen wir denn ab Aguas Calientes nach Machu Picchu?
Hiking Trail Machu Picchu
nach der Wanderung

Auch hier gibt es zwei Möglichkeiten:

Zum einen ein Shuttlebus für ca. US$ 20,- der die beliebteste Variante ist. Am besten kaufst Du am Vortag ein Ticket und kommst rechtzeitig (also mindestens 45 Min. vor Abfahrt) zum Busterminal. In unserem, Fall verzichten wir darauf. Denn bisschen Abenteuer gehört zu einem Besuch zur Inkafestung dazu. Zum anderen sammeln sich die meisten ab 4:30 Uhr bereits in einer Schlange. Die Busse selbst fahren ab 5:30 Uhr. Sprich: Wir müssen zur gleichen Uhrzeit aufstehen. Dann können wir uns auch bewegen, oder? Zur Erinnerung: Unser Ticket berechtigt uns zum Eintritt ab 6:00 Uhr. Und ganz ehrlich: Versucht ein Ticket für diese Uhrzeit zu bekommen. Dazu aber später mehr…

1.) Shuttlebus

Zum einen ein Shuttlebus für ca. US$ 20,- der die beliebteste Variante ist. Am besten kaufst Du am Vortag ein Ticket und kommst rechtzeitig (also mindestens 45 Min. vor Abfahrt) zum Busterminal. In unserem, Fall verzichten wir darauf. Denn bisschen Abenteuer gehört zu einem Besuch zur Inkafestung dazu. Zum anderen sammeln sich die meisten ab 4:30 Uhr bereits in einer Schlange. Die Busse selbst fahren ab 5:30 Uhr. Sprich: Wir müssen zur gleichen Uhrzeit aufstehen. Dann können wir uns auch bewegen, oder? Zur Erinnerung: Unser Ticket berechtigt uns zum Eintritt ab 6:00 Uhr. Und ganz ehrlich: Versucht ein Ticket für diese Uhrzeit zu bekommen. Dazu aber später mehr…

2.) zu Fuß für lau

Um 5 Uhr gehen wir die Hauptstraße raus aus Aguas in Richtung Brücke (beim Campingplatz) die über den Fluss Urubamba führt. Hier befindet sich der erste Eingang zum Ziel. Die Schranke öffnet sich ab 5:00 Uhr. Wärter stehen bereit und kontrollieren die Tickets genau auf die gebuchte Eintrittszeit. Auch hier bildet sich eine Schlange. Viele glauben und hoffen, dass die Eintrittszeit nicht überprüft wird. Dies wird aber garantiert gemacht. Im übrigen gilt dies auch wenn Ihr den Shuttlebus nehmt. Also wenn Ihr ein Ticket habt welches Euch den Eintritt ab 8:00 ermöglicht, solltet Ihr lieber ausschlafen!
Nachdem wir die Brücke im Dunklen überquert haben, werden auch die Straßenlaternen weniger. Bis wir umgeben von Bäumen im Dunklen stehen. Kopflampen angeschaltet und los geht’s, der Mond, Ilka & Helge. Mehr ist nicht los – Klasse! Die vielen Stufen erklimmen wir zunächst noch voller Elan. Hier und da überqueren wir die Straße die auch später von den Bussen genutzt wird. Nach einer Stunde und zahllosen Treppenstufen erreichen wir das Haupteingangsgebäude von Machu Picchu. Wir sind da. Als erstes wechseln wir unsere Shirts, denn hier oben herrschen wieder andere Temperaturen, insbesondere wenn die Sonne noch nicht aufgegangen ist und zugegeben: Der „Hiking Trail“ hierher war mitunter recht anstrengend, gab uns aber die Möglichkeit uns auf dieses Ereignis „Machu Picchu“ gedanklich vorzubereiten.

guide or not to guide?

Machu Picchu guide Gretchenfrage. Bis vor ein paar Stunden wollten wir die Inkastadt noch auf eigene Faust erkunden. Haben uns aber unterwegs anders entschieden. Das Ding mit Guides ist, dass gut vs. schlecht nicht vom besuchten Ort abhängt, sondern auch vom Guide selbst. Hat dieser keine Lust, einen schlechten Tag oder seine Fähigkeiten sind begrenzt wird auch ein Besuch in Machu Picchu uninteressanter. Als wir artig unsere Tickets vorgezeigt haben und in Richtung „Guard House“ gehen, hören wir gutes Englisch von einem guide der mit einer Touristen spricht. Wir schauen uns an, drehen um und fragen die zwei ob es möglich ist an Ihrer Tour mit teilzunehmen.

Tammy freut sich tatsächlich mit uns die Inkastadt gemeinsam zu erkunden. Der Guide hat auch nichts einzuwenden, schließlich hat er zwei weitere Einnahmequellen. Super, wir haben einen Guide und sind eine kleine Gruppe. Auf, auf! Unser Guide legt eine sportliche Gangart an den Tag, die uns leicht überfordert. Schließlich haben wir eine Stunde Treppensteigen in den Waden. Egal, der Adrenalinspiegel steigt. Immerhin sind wir endlich da!

Angekommen in Machu Picchu – Wohin als erstes?

Nachdem wir den Eingang zum archäologischen Garten betreten haben, liegt Machu Picchu schon bald zu unseren Füßen. Wir haben im Leben, wenige ähnlich spektakuläre Panoramablicke erlebt. Am atemberaubendsten ist jedoch nicht die Steinstadt, sondern vor allem die majestätische Andenlandschaft im Hintergrund. Gerade und aufgrund der aktuellen und vielen Änderungen der Regularien am Machu Picchu, die einem auf einer vorgeschriebenen Route durch Machu Picchu führen, ist es gerade für Foto-Enthusiasten unerlässlich, sich schon vorher über die verschiedenen Spots zu informieren.
Wichtig: Solange ihr nicht mit dem Rundgang hinab zu den Ruinen beginnt könnt ihr euch dort oben in Ruhe aufhalten, Fotos machen und den Blick genießen. Später könnt ihr dorthin nicht mehr zurück.
Wir werden jetzt nicht in tiefe Details verfallen, über Geschichte und Architektur, dafür gibt es Publikationen, die es besser machen. Nur zur Erinnerung: Machu Picchu stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde auf Anweisung des Inka Pachacutec gebaut. Somit ist Machu Picchu ungefähr 700 bis 1000 Jahre jünger als die Zitadelle von Chachapoyas, Kuelap im Norden Perus.
Machu Picchu Sunrise
Spür die Kraft

Unsere Tipps für Euren Besuch – Unsere Highlights

Guard House

Das Guard House könnt ihr während eures Rundgangs eigentlich kaum verfehlen. Es ist der Punkt, an dem sich die Touren treffen und wo ihr den klassischen Blick auf Machu Picchu habt. Entsprechend voll ist es hier und für ein Foto müsst ihr eigentlich immer brav in einer Schlange warten. Rechts und links auf der Wiese gibt es aber auch ein paar etwas weniger überlaufene Stellen, die sich gut für ein Foto eignen. Hier haben wir den Sonnenaufgang genossen da es noch recht leer war. Ab und an trafen wir ein paar wollige Lamas die den Anblick der aufgehenden Sonne scheinbar genauso genießen wie wir.
Machu Picchu view
Blick vom Guard House

Inkabrücke

Wenn ihr euch von dem Guard House in Richtung Inkabrücke haltet, kommt ihr unserer Meinung nach zu den schönsten Ausblicken auf Machu Picchu, die deutlich weniger überlaufen sind. Das wussten wir allerdings nicht vorher. Gerade in den Morgenstunden findet sich hier immer ein ruhiges Plätzen, wo ihr euch auch mal hinsetzen und den Blick genießen könnt. Auch die Inkabrücke selbst ist sehenswert und ein technisches Meisterwerk.

Stellt Euch vor Ihr befindet Euch inmitten der Inka-Zeit im 15. Jahrhundert, hoch oben (2400m) in einer Stadt namens Machu Picchu. Ihr möchtet Euch von der Zitadelle zu einem benachbarten Dorf begeben und habt keine Lust bergab und wieder hinauf zu kraxeln. Was haben die Inka gemacht? Tatsächlich einen Teil des Berges abgetragen und einen Weg entlang der Berge gebaut. Keine zwei Meter breit. Danach geht es steil hinab ins Tal oder Fluss. Wahnsinn! Wie viele Inkas Ihr Leben verloren haben ist nicht überliefert. Die Brücke an sich lässt sich öffnen und schließen um unerwünschte Besucher außerhalb der Stadt zu lassen. Clever!
Machu TRail
Gradwanderung
Inka Brücke

Das Zentrum

Machu Piccchu 3 Fenster Nachdem wir nochmals den Blick auf die Stadt genossen haben, geht es hinab ins Zentrum von Machu Picchu. Von hier an nehmen die Besuchermengen zu. Unser Guide führt uns abseits des Weges. Umgeben von großen Felsbrocken erklärt er uns, dass hier die Steine abgetragen und geschliffen wurden, bevor sie zum Haus- bzw. Tempelbau verwendet wurden. Der Weg führt uns weiter zum Tempel der drei Fenster, diese stehen für die Transzendenz des Himmels und die Oberwelt mit ihren Göttern (Hanan-Pacha); die Erdoberfläche oder das Hiesige mit Menschen, Tieren, Pflanzen und Geistern (Kay-Pacha); und das Unterirdische mit seinen Toten, aber auch den Samen und dem Seelenleben (Ukju-Pacha).

intihuatana stein machu picchu Gekrönt wird das Zentrum von einem natürlichen Felsblock mit einer gemeißelten 40 – 46 cm hohen Granitsäule, dem Intihuatana-Stein. Es wird davon ausgegangen, dass es sich hierbei um eine Sonnenuhr handelt. Der Stein soll den Bewohnern von Machu Picchu dazu gedient haben, den Sonnenverlauf über das Jahr zu bestimmen und so den Ackerbau inklusive der Aussaat und Erntezeitpunkten nach den Sonnenständen auszurichten –exakt zum Frühling- und Herbstbeginn wirft der Stein keinen Schatten.

Daher hat der Stein auch seinen Namen „Intihuatana“, was übersetzt bedeutet: „Der Ort, an dem die Sonne gefesselt ist“. Weiter geht’s zum Hauptplatz – ein mit Gras bewachsener Ort, um Bekanntschaft mit den in ganz Machu Picchu friedlich grasenden Lamas zu machen und nebenbei hinauf zum Huayna Picchu zu schauen. Der Platz ist von kleineren Wohnhäusern umgeben und in sanft absteigende Terrassen eingeteilt und gibt Einblick auf die schiere Größe des gesamten Areals. Der Weg führt uns dann weiter vorbei am Planetarium der Inkas, sowie dem Tempel des Kondors. Dieser stellt ebenfalls die atemberaubende Baukunst und Fähigkeiten der Inkas dar.

Wichtig zu wissen – VOR deinem Besuch

Lamas am Machu Du kannst Machu Picchu entweder alleine erforschen oder dir vor dem Eingang einen Fremdenführer buchen. Führungen auf Spanisch sind deutlich günstiger, als Führungen in englischer Sprache. Das ist sehr empfehlenswert, wenn du nicht viel Hintergrundwissen zu den Inkas hast. Tatsächlich gibt es Berichte, dass seit Januar 2019 ein Führer zwingend notwendig sei. Beim Eingang wurden wir jedenfalls nicht gefragt. Für uns wäre es ohne Guide ein Ort voller Sagen und Mythen gewesen. Dazu viele Steine. Der Guide gibt Dir viel Hintergrundwissen und hilft die Zusammenhänge besser zu verstehen. Außerdem konnten wir unseren Guide die ganze Zeit noch mit Fragen bombardieren.
Beachte, dass du nur kleine Rucksäcke in die archäologische Stätte mitführen kannst. Größere Rucksäcke und Trekking-Stöcke müssen beim Eingang abgegeben werden. Außerdem benötigst du deinen Reisepass um Machu Picchu zu betreten. Diesen kannst du am Eingang übrigens mit dem klassischen Machu Picchu Emblem abstempeln lassen. Mach dies bereits bevor zu Deinen Rundgang startest. Nachher wird es nur voller und das Stempelkissen eventuell unbrauchbar…
Toiletten gibt es nur vor dem Eingang, du benötigst 1 Soles-Münzen um sie zu benutzen. Mach Deinen technischen break vorher. Denn sobald Du Machu Picchu betreten hast, gibt es keine Möglichkeit mehr auf Toilette zu gehen! Das ist kein Scherz! Sobald Du das Gelände verlassen hast – egal ob für die Toilette oder etwas anderes – kannst Du nicht noch einmal hinein.

Unser Fazit

Damals noch gut versteckt und heute frequentieren tausende von Touristen die mystischen Ruinen, um deren Existenz sich die Wissenschaft bis heute nicht einig ist. Einige sprechen davon, dass es bereits in der Prä-Inka Zeit von den Aymara Indianern erbaut und nur später von den Inka als Universität genutzt wurde.
Andere munkeln, dass es sich um einen Rückzugsort der damals immer weiter vorrückenden, und nach Gold suchenden spanischen Eroberer handelt. Am wahrscheinlichsten ist jedoch, dass die Inka-Könige diesen Ort als Residenz nutzten. Wer weiß, ob das Rätsel eines Tages gelöst werden kann.

Klar ist jedoch, dass Machu Picchu auf der Welt einmalig ist und ganz oben auf der Bucketlist von Südamerika Reisenden steht. Etwas negatives gibt es dennoch: Die Touristenströme sind schon teilweise sehr grenzwertig und wir hoffen, dass die peruanische Regierung die Besuchszahlen weiter reduziert, damit die Zukunft von Machu Picchu gesichert ist. Man sagt, dass mindestens 4000 Besucher täglich hierher kommen. Die UNESCO gibt eine Empfehlung von 2500 Besuchern vor und droht sogar den Status „Weltkulturerbe“ zu entziehen, wenn sich die Regierung nicht etwas einfallen lässt.

Muss man Machu Picchu besuchen?

Wir waren wirklich unschlüssig und haben lange hin und her überlegt. Zum Schluss sagen wir eindeutig „Ja!“. Ja, die Magie der Stätte wirkt, obwohl es eine so hohe Besucherzahl hat. Ein faszinierender Ort, unglaubliche Umgebung und dieser Sonnenaufgang – Wahnsinn! Toll war auch der Weg zur Zitadelle. Nur der Mondschein und das schöne Schattenspiel der umliegenden Berge. Unserer Meinung nach muss man Machu Picchu besuchen!

Wie seid Ihr nach Machu gekommen und wie hat es Euch gefallen? Habt Ihr Tipps und Ratschläge die Ihr teilen möchtet? Lasst es ALLE wissen!

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.